Spaß für Hunde

3 – „Flaschendrehen“

Dieses Mal gibt es ein bisschen was zum Basteln, aber sicher hat der ein oder andere von euch Spaß daran.

Euer Material

  • Leere PET-Flaschen (nicht zu weich)/Alternativ Plasikbecher
  • Stab (Holz, Plasik, Bambus)
  • Eure Hände oder eine Halterung (z.B. aus Holz gebaut)
  • Leckerli (nicht zu groß, nicht zu klebrig, z.B. kleine Hundekekse)

Bauen

  • Löcher in die Plasikflaschen – am Besten auf Höhe des Schwerpunktes und etwas größer, als der Stab, damit es sich auch drehen kann
  • Stab durchstecken
  • Stab befestigen oder halten

Auf geht’s

Haltet eurem Hund den Stab mit samt der Flaschen ungefähr auf Nasenhöhe hin. Befüllt nun die Flaschen mit Leckerchen, so dass es euer Hund sehen kann. Nun heißt es probieren geht über studieren: ob euer Hund die Pfote oder Schnauze benutzt, ist vollkommen egal. Eure Aufgabe: unterstützt euren Hund, damit er auf jeden Fall einen Erfolg hat. Wenn euer Hund einen Ansatz zeigt, Pfote oder Schnauze zu nutzen, belohnt ihn dafür, indem ihr die Flasche etwas weiter dreht, so dass ein Leckerli raus fällt. So lernt euer Hund am Besten, dass etwas heraus kommt, wenn er die Flasche bewegt.

Varianten

  • Bohrt die Löcher an anderen Stellen, so dass es schwieriger wird
  • Nehmt Plastikbecher statt Flaschen
  • Probiert unterschiedlichen Flaschengrößen aus
  • Versucht mal, ob euer Hund die Aufgabe unterschiedlich löst, je nachdem auf welcher Höhe ihr die Flaschen haltet

Coming Soon: ein kleines Video, wie Freddy das mal ausprobiert.

02 – Tiere & Corona

Eine kleine Zusammenfassung zum Thema Tiere und das Corona-Virus des Deutschen Tierschutzbundes e.V. https://www.tierheime-helfen.de/coronavirus-faqs

01 – Die Klorolle

00 – Einführung

Gedanken zum Üben von Tricks & Co

Spaß hat, wer Erfolg hat

Gestaltet eure Einheiten genau so leicht, dass euer Hund in jedem Schritt einen Erfolg hat. Besonders Hunde aus dem Tierschutz, die nie in einem normalen zu Hause gelebt haben, können auch bei für uns augenscheinlich einfachen Übungen Probleme haben. Daher ist die Devise: in kleinen oder auch kleinsten Schritten zum Erfolg. Natürlich trifft das nicht nur auf Tierschutzhunde zu. Je nach Schwierigkeit der Übung, Charakter des Hundes oder Motivation kann dem einen eine Übung leichter oder schwerer fallen. Beobachtet euren Hund und fangt lieber etwas zu leicht, als zu schwer an. Der erste Eindruck zählt.

Kurz und gut

Macht eure Einheiten kurz und knackig. Hört immer dann auf, wenn euer Hund etwas besonders gut gemacht hat oder wenn er sagt: „nochmal“. So bleibt er auch für das nächste Mal motiviert.

Guter Stoff

Freut ihr euch nicht auch besonders über ein richtig gutes Stück Schokolade? Würdet ihr dafür nicht auch vielleicht mehr machen, als für ein Stück Brokkoli? So geht es auch euren Hunden. Gebt ihnen gute Leckerli zum Trainieren. Und seid euch nicht zu schade herauszufinden, worauf euer Hund besonders steht. Das ist für jeden Trick aber auch jedes Kommando gut zu Wissen. Und mal ehrlich: wir sind doch auch begeistert, wenn sich jemand daran erinnert, was unser Lieblingsessen ist.

Futterspiele gehen immer

Das tolle an Suchspielen oder Futterspielen ist, dass dadurch ein sehr ruhiges Lernen ermöglicht wird. Gerade die Futtersuche in welcher Form auch immer, erschöpft sich nie und wird dem Hund immer Spaß machen. Besonders wenn etwas Leckeres dabei rausspringt. Zudem lastet die Arbeit mit der Nase den Kopf aus, macht müde und zufrieden. Lasst eurer Phantasie freien Lauf was die Suchideen angeht.

Stress vermeiden

Achtet darauf, ob eine Übung einem Hund zu viel wird. Wird er hektisch, hechelt er trotz normaler Temperaturen, wird er unruhig, zeigt er ein angespanntes Gesicht oder viele Beschwichtigungssignale hintereinander? Dann können das Anzeichen von Überforderung sein. Senkt die Anforderungen, macht kleinere Schritte oder eine einfachere Übung.

Spaß für Kind und Hund

Viele Übungen sind auch eine tolle Beschäftigung für Kind und Hund gemeinsam. Gerade bei ruhigen Übungen heizt sich die Stimmung nicht hoch. Dennoch solltet ihr das Spiel zwischen Kind und Hund immer im Auge behalten, damit beide Spaß dabei haben. Ein paar Sicherheitstipps:

  • Alle bleiben freundlich mit dem Hund
  • Euer Hund soll alles freiwillig und mit Spaß machen, wenn er nicht möchte, muss er auch nicht, wenn er geht, ist das ok
  • Was der Hund im Maul hat, wird nicht weggenommen. Ein Tausch gegen etwas anderes ist möglich, dann aber bitte durch einen Erwachsenen
  • Wenn euer Hund auf das Spiel konzentriert ist, sollte er nicht gestreichelt werden – viele Hunde mögen das in so einer Situation nicht